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(Niedergeschrieben vom Gründer und Musikalischen Leiter Max Schneider im September 2002)
Das historische Freilichtfestspiel "Trenck der Pandur vor Waldmünchen" wird seit eh und je von Fanfarenbläsern eröffnet. In den 50-er und 60-er Jahren gab es immer Probleme mit deren Qualität. Durch die Gründung des TV-Musikzuges wurde sichergestellt, dass immer genügend gute Bläser zur Verfügung standen. Leider hat sich der TV -Musikzug von der Fanfare wegentwickelt, so dass wieder ein Engpass an Bläsern entstand.
Anfang der 70-er Jahre hat sich eine Gruppe von 6 - 8 Bläsern gebildet, die während des gesamten Jahres probte, um auch bei den verschiedensten Einsätzen mehrstimmig Signale blasen zu können. Damit war der Grundstein für den späteren Trenckfanfarenzug gelegt, denn jetzt fehlten nur noch Trommeln, um ein Auftreten bei Festumzügen und Ähnlichem zu ermöglichen.
Im Laufe des Jahres 1981 habe ich den Ausschuss des Trenckvereins von meiner Idee, einen Fanfarenzug zu gründen, in Kenntnis gesetzt. Es wurde mir volle Unterstützung zugesichert, so dass ich nun ganz konkret dieses Vorhaben weiterverfolgen konnte. Durch die finanzielle Unterstützung der "Pandurenlagerer" wurde die Anschaffung der ersten Landsknechtstrommeln ermöglicht, die noch im Jahre 1981 erfolgte. Nun konnte mit der Ausbildung der Trommler begonnen werden. Ich sprach Herrn Erhard Mühle an, ob er diese übernehmen würde, was dieser spontan zusagte. Die Ausbildung der Fanfaren blieb weiterhin meine Aufgabe.
Intensive Proben ab Herbst 1981 waren schließlich der Garant dafür, dass im Frühsommer 1982 der erste öffentliche Einsatz erfolgen konnte. Im Rahmen der Landkreisolympiade in Waldmünchen trat der Trenckfanfarenzug mit 5 Trommlern und 8 Fanfarenbläsern erstmals öffentlich auf.
Im Jahre 1985 begannen wir mit der Ausbildung an den Querflöten, 1986 wurden 2 Lyren und 1 Kesselpauke in den Klangkörper mit eingebaut.
Von Anfang an war es mein Anliegen, die Trenckfestspiele durch einen Fanfarenzug zu unterstützen. Es war nicht vorgesehen, jedes Wochenende Umzüge oder ähnliches zu spielen, sondern ausgesuchte, werbewirksame Einsätze zu absolvieren, deren Anzahl die Spieler nicht allzu sehr strapaziert. Dies sollte übrigens auch heute noch gelten!