Trenck und Kathi

Liebe ist auch im Spiel

Drei Frauen sind es, die den Lauf dieser Geschichte beeinflussen: Die Kaiserin Maria Theresia im fernen Wien, die der Trenck verehrt und für die er "lachend in den Tod" zu gehen bereit ist; die Zigeunerin Mariuzza, die Trencks Schicksal voraussieht, aber in ihrer leidenschaftlichen Liebe zu ihm mit Blindheit geschlagen ist; die schöne Kathi Schwab aus dem von den Panduren niedergebrannten Cham, die zuerst Beute ist und sich dann selbst aus freien Stücken opfert, weil sie erkennt, daß durch die Liebe "alle Sinne sich zum Besseren kehren".

Für die Waldmünchner bedeutet der Gesinnungswandel Trencks die Rettung. Für den Trenck selbst ist der späte Wandel zum Guten der Anfang vom Ende: Er ist für die Widersacher aus den eigenen Reihen angreifbar geworden.

 

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Trenck der Pandur reitet vor Waldmünchen
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